Kandidaturen und Wahlen

Um der Kürze halber TillWe zu zitieren:

Nach Volker Ratzmann (DSDP: nicht gerankt) hat nun auch Cem Özdemir (DSDP: nicht unter den ersten 11) seine Kandidatur für die Bütikofer-Nachfolge angekündigt.” Spannend findet er “ob der Innenpolitikexperte Ratzmann (gemäßigt-linke Mitte, Berlin-Connection, von Renate Künast empfohlen) oder der Innenpolitikexperte Özdemir (maßvoller Realo Reformer, BaWü-Connection, vom Boris Palmer und Tarek Al-Wazir empfohlen) im November zum Grünen-Vorsitzenden gewählt wird, um dann zusammen mit der Innenpolitikexpertin Claudia Roth”…

…und übrigens ohne Saatchi (wie Malte Spitz anmerkt) die Bundestagswahl durchzuziehen. Und die Europawahl, die mir aus vielleicht naheliegenden Gründen noch näher liegt. Volker Ratzmann, derzeit Vertreter der Jamaica-Opposition (Schwarz-Gelb-Grün) in Berlin, findet das reizvoll. Cem Özdemir, der bevorzugte Kandidat von Tübingens OB Boris Palmer, findet die Aufgabe anspruchsvoll. Rezzo Schlauch hatte ja mal darauf hingewiesen dass er das Amt noch reizvoller fände wenn nicht Claudia Roth da wäre (er sagte aber nicht “weniger anspruchsvoll”).

Julia Seeliger hat zu den männlichen Kandidaten noch keine abschliessende Meinung. Für sich dagegen hat sie entschieden, nicht wieder für den Parteirat zu kandidieren, sondern die Kandidatur von Robert Zion diesbezüglich zu unterstützen.

Nach den Wahlen beim BuKo der Grünen Jugend in Bonn (1,2,3) gab es auch Wahlen bei der Landesmitgliedsversammlung der Grünen Jugend BaWü, die Henning Schürig zusammenfasst. Notiz an mich selbst: Michael gratulieren.

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Update 03.06.2008:

  • Beim gestrigen Empfang der ASM e.V. nach der Vorlesung von Dr. Jörn Kleinert zum “Globalisierungsdruck auf Unternehmen” in der Vortragsreihe zur Globalisierung erklärte Prof. em. Dr. Dr. h.c. Joachim Starbatty seine Unterstützung meiner Kandidatur als Grüner Europakandidat. Er halte SchwarzGrün ohnehin für eine natürliche Kombination und freue sich immer über den wirtschaftspolitischen Sachverstand, den einige Grüne mitbringen.
    Schade nur, dass diese Unterstützung - ausser vielleicht bei Reformern - mir nicht nur nützen kann.
  • Lesenswert zur Kandidatur zum Grünen Parteivorsitz ist der Eintrag von Maik Babenhauserheide.
  • Dennis sorgt sich unterdessen um die Möglichkeit, dass Frithjof Schmidt statt erneut ins Europaparlament jetzt auch in den Bundestag möchte.
  • Hörenswert ist auch der heutige (03.06.2008) Beitrag von Volker Pispers im WDR2 Kabarett. Titel: “Kampfkandidatur”.
  • Update 04.06.2008: Claudia Roth, Bundesvorsitzende, wird die Kampfkandidatur um den Bundesvorsitz nicht verwunderlich finden (sowenig wie bei der BundespräsidentInnen-Wahl). “Mehrere Kandidaturen sind selbstverständlich. Es sei eine Selbstverständlichkeit in der Demokratie, dass es mehrere Kandidaturen gebe, “vor allem für das höchste Amt in unserem Staat.” Sowohl der Bundesvorstand als auch der Parteirat der Grünen hätten diese Selbstverständlichkeit als einen “Ausdruck einer starken Demokratie” gewertet, so Roth. (Quelle)

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